Stadtschützenkönigswürde bleibt in Rietberger Hand

Rietberg-Westerwiehe. Eigentlich hätten sich die Westerwieher zu ihrem Vereinsjubiläum liebend gerne die Stadtschützenkönigswürde gesichert. Aber daraus wird nichts: Denn der Titel des Super-Regenten bleibt in der Kernstadt. Auf Michael Descher als Stadtschützenkönig folgt mit Maik Aufderheide ebenfalls ein Regent der St.-Hubertus-Schützengilde Rietberg.

Westerwieher müssen sich weiterhin in Geduld üben

Die Westerwieher müssen sich weiterhin gedulden. Seit Bestehen des Wettbewerbs, bei dem nur die sieben amtierenden Könige der Rietberger Schützenvereine startberechtigt sind, hat noch kein Westerwieher Regent den Holzadler von der Stange geholt. Seit 30 Jahren warten die Westerwieher auf den Titel. Aber aufgeschoben ist ja nicht aufgehoben.

Maik Aufderheide macht mit dem 87. Schuss alles klar

Beim Stadtschützenkönigschießen am Sonntagabend ging alles im wahrsten Wortsinn Knall auf Fall. Nach 87. Kugeln Blei war das „Ding“ unten und Maik Aufderheide auf den Schultern seiner Rietberger Vereinskameraden auf dem Weg zur Proklamation ins Festzelt. Treffsicherheit hatte er bereits zuvor bewiesen, als er sich mit dem 71. Schuss den Apfel sicherte. Krone und Zepter ergatterte mit der neunten beziehungsweise 52. Gewehrladung Günter Settertobulte aus Neuenkirchen. Den rechten Flügel brachte mit dem 78. Schuss Uli Hemmersmeier (Varensell) und das linke Gegenstück mit der 82. Munition André Bröker (Druffel) zu Fall.

Nachfolger und Vorgänger aus einem „Stall“

Die Freude der Rietberger über die neuerliche Stadtschützenkönigswürde kannte keine Grenzen. Das ist verständlich: Denn Nachfolger und Vorgänger aus dem selben „Stall“ – das muss ihnen erstmal jemand nachmachen. Die Proklamation war Teamarbeit: Bürgermeister Andreas Sunder und Brudermeister Detlev Hanemann überreichten Kette und Ärmelband gemeinsam.