Grußwort des Brudermeisters: Ja, ist denn schon wieder Schützenfest?

Grußwort des Brudermeisters zum Schützenfest 2026

Liebe Westerwieherinnen und Westerwieher,
liebe Schützenschwestern und Schützenbrüder,
verehrte Gäste aus nah und fern,

endlich ist wieder Schützenfest. Endlich ist wieder Zeit, die Heimat und das Miteinander zu feiern. Wenn wir in Westerwiehe vom 25. bis 27. Juli die grün-weißen Fahnen hissen, dann setzen wir damit das Erbe unserer Väter und Großväter fort. Es waren die vorangegangenen Generationen, die im Jahr 1950 den Mut hatten, neue Wege der Gemeinschaft zu gehen.

Das Feuer brennt

Aus dem Funken von damals ist längst ein loderndes Feuer geworden. Jung und alt, Männer und Frauen, brennen im übertragenen Sinn für das Schützenwesen. Ihre Herzen schlagen für die grünen Ideale Glaube, Sitte, Heimat. Wenn ich sehe, wie alle gemeinsam feiern, sich freuen, die Sorgen des Alltags und alle trennenden Unterschiede hinter sich lassen: Dann geht mir als Eurem Brudermeister das Herz auf. Und dann weiß ich: Jetzt ist Schützenfest. Das ist für mich mindestens genauso schön wie Weihnachten.

Heimat ist immer auch Weltoffenheit

Als Schützen stehen wir seit jeher für unsere Heimat ein. Das heißt aber nicht, dass wir uns abschotten und nicht offen sind für Neues. Was wäre eine Heimat, die die Türen und Tore nicht weit geöffnet hat? Sie verkäme zum Gefängnis – vor allem für uns selbst. Heimat ist immer auch die Weltoffenheit für andere Menschen, für andere Kulturen und für andere Meinungen. Vergessen wir das nicht, wenn wir am letzten Juliwochenende unser Schützenfest feiern. Empfangen wir jeden, der mit uns feiern will und unsere Grundüberzeugungen teilt, mit offenen Armen.

Gemeinsam vertrauen, gemeinsam hoffen

„Nun aber bleiben Glaube, Hoffnung und Liebe“: Dieses berühmte Bibelzitat kann auch für unser Schützenfest stehen. Wenn uns der Glaube Vertrauen und Halt gibt, dann ist es die Liebe, die für Zugewandtheit und zwischenmenschliche Verbundenheit steht. Und dann ist es die Hoffnung, die uns Zuversicht gibt und uns wissen lässt, dass alles gut wird.

Dank gilt dem Königspaar Nils und Monja Honerlage

Mein Dank gilt unserem Königspaar Nils und Monja Honerlage nebst Hofstaat, unserem Jungschützenkönig Henning Kerkstroer, unserem Bezirksprinzen Marcel Funke, unserer Festwirtfamilie Kreutzheide, meinen Vorstandskollegen und allen Schützen, die zum Gelingen unseres Traditionsfests beitragen. Einen besonderen Gruß richte ich an den Musikverein Westerwiehe, der in diesem Jahr seinen 100. Geburtstag feiert und der uns auch während des bevorstehenden Schützenfests ebenso wie der Feuerwehr-Spielmannszug Neuenkirchen und der Fanfarenzug Rietberg klanggewaltig begleitet. In meinen Dank einschließen möchte ich alle Sponsoren und Gönner unserer Bruderschaft. Ein besonderer Gruß gilt allen Vereinsmitgliedern, die wegen ihres Alters oder aus gesundheitlichen Gründen nicht mit uns feiern können. Seid Euch gewiss: Wir vergessen Euch nicht!

In Vorfreude auf drei unvergessliche Schützenfesttage in Harmonie und Gemeinschaft grüße ich herzlich

Detlev Hanemann

Brudermeister